Körper entgiften: Techniken für den Alltag

Meist schenken wir unserem Körper von außen viel Aufmerksamkeit: Wir reinigen ihn täglich und achten auf Körperhygiene. Doch wie sieht es eigentlich innen aus? Sollten wir uns nicht auch um die innere Reinigung kümmern, um Organe wie Leber, Niere und Darm bei der lebenswichtigen Entgiftung zu unterstützen?

Vor allem in großen Städten sind wir etlichen Alltagsgiften ausgesetzt, die unsere körpereigenen Entgiftungsorgane schnell überlasten. Die Folgen sind Müdigkeit, Antriebslosigkeit und ein allgemeines Unwohlsein. Durch die regelmäßige Reinigung des Körpers von innen schöpfen wir neue Energie, gewinnen größere mentale Klarheit und beugen Krankheiten vor.

Es gibt zum einen relativ aufwendige Möglichkeiten, unseren Körper zu entgiften und von innen zu reinigen. Dazu zählt zum Beispiel mehrtägiges Fasten oder eine aufwendige Darmreinigung. Diese Techniken kannst du vielleicht ein- bis zweimal pro Jahr anwenden. Sie sind auf jeden Fall wichtig und hilfreich. Noch wichtiger ist jedoch unser Alltag. Denn die kleinen Dinge, die wir täglich, aber konstant und ausdauernd anwenden, machen wirklich einen Unterschied.

Deshalb zeige ich dir in diesem Beitrag einfache Techniken, um den Körper zu entgiften, die du täglich ohne großen Aufwand anwenden und in deinen Alltag integrieren kannst. Diese unterstützen deinen Körper enorm bei der Entgiftung und du kannst neue Dimensionen von Gesundheit und Wohlbefinden erleben.

Körper entgiften #1: Zunge reinigen

Diese Technik habe ich vor etwa fünf Jahren in meinem Yogakurs kennengelernt und kann sie mir seitdem nicht mehr aus meiner morgendlichen Routine wegdenken. Die Reinigung der Zunge gehört in vielen östlichen Kulturen seit Jahrtausenden zur täglichen Mundhygiene, ist bei uns aber kaum verbreitet. Dabei sind sich auch westliche Zahnmediziner einig, dass die Ablagerungen auf der Zunge nicht nur zu Mundgeruch führen, sondern auch Karies und Parodontose begünstigen. Zudem wirkt die Zunge nachts wie ein Schwamm, der Giftstoffe aus dem Mundraum und dem Körper aufsaugt. Wenn wir unseren Körper beim Entgiften unterstützen wollen, sollten wir diese Ausscheidungsprodukte morgens entfernen, statt sie mit dem Frühstück wieder runterzuschlucken. Die morgendliche Reinigung der Zunge ist einfach:

  • Besorge dir in der Apotheke, Drogerie oder im Online-Shop einen Zungenreiniger oder eine Zungenbürste. Die Inder verwenden traditionell einen Teelöffel für die Reinigung der Zunge. Auch damit kannst du es probieren.
  • Setze den Zungenreiniger möglichst weit hinten am Zungenrücken an und ziehe ihn nach vorn
  • Die Bewegung setzt du so lange fort, bis sich keine Rückstände mehr am Reiniger bilden, die Zunge also vollständig von dem weißen Belag befreit ist (das kann insbesondere zu Beginn ziemlich lange dauern)
  • Zwischendurch spülst du den Zungenreiniger immer mal wieder ab
  • Vergiss die Seiten nicht, um deine Zunge möglichst vollständig zu reinigen
  • Reinige die Zunge am besten jeden Morgen direkt nach dem Aufstehen, noch vor dem Zähneputzen und Frühstücken

Diese Technik ist übrigens auch ein guter Indikator dafür, wie es um den Zustand deines Körpers steht. Wenn du morgens einen sehr dicken Belag auf deiner Zunge hast und sehr lange für die vollständige Reinigung der Zunge brauchst, ist das ein Zeichen dafür, dass es relativ viele Giftstoffe in deinem Körper gibt und du der inneren Reinigung sowie deiner Ernährungsweise mehr Beachtung schenken solltest.

Du wirst auch feststellen, dass du nach einem Tag, an dem du dich vielleicht nicht so gut ernährt hast, vielleicht auch Alkohol getrunken oder geraucht hast, am nächsten Morgen einen viel dickeren Belag auf deiner Zunge vorfindest. Je länger du diese Technik anwendest und desto mehr du auch andere Reinigungstechniken in dein tägliches Leben integrierst, desto weniger Belag wirst du morgens auf deiner Zunge haben.

Diese Technik dauert nicht länger als zwei Minuten und du kannst sie in deine tägliche Mundpflege integrieren.

Körper entgiften #2: Nasendusche mit Salzwasser 

Sich morgens einen Schwall Salzwasser durch das Riechorgan zu spülen ist erstmal gewöhnungsbedürftig, aber es lohnt sich! Die Nasendusche ist wie die Zungenreinigung eine traditionelle ayurvedische Reinigungstechnik, die nicht sehr aufwendig, aber sehr nützlich ist und sofort einen spürbaren Effekt erzielt.

Für diese Technik verwendest du salzhaltiges Wasser, das in das eine Nasenloch hinein gespült wird und durch das andere wieder rauskommt. Dadurch werden die Nasennebenhöhlen durchgespült, zäher Schleim löst sich und mit ihm auch diverse Ablagerungen wie Pollen, Keime und potentielle Krankheitserreger. So gut wie jeder konventionelle Arzt empfiehlt diese Technik bei Erkältungen, Heuschnupfen, Allergien und diversen Nasen-Nebenhöhlen-Problemen. Es ist aber auch eine wunderbare Technik, um diesen Krankheiten vorzubeugen, indem man die Nebenhöhlen dauerhaft möglichst sauber und frei von Krankheitserregern hält. Außerdem bewirkt die morgendliche Nasendusche ein wunderbar angenehmes, befreiendes und erfrischendes Gefühl in den Atemwegen. Daher gibt es auch für die meisten Nasenduscher kein Zurück: Wer einmal damit begonnen hat, möchte nicht mehr darauf verzichten.

In Indien verwendet man für die Nasendusche einen sogenannten Neti Pot. Mit diesem Nasenspül-Kännchen kannst du das Wasser unkompliziert in ein Nasenloch einführen, welches dann auf der anderen Seite wieder hinausläuft. Die Keramik-Kännchen findest du in gut sortierten Bioläden oder im Online-Shop. In der Apotheke bekommst du außerdem Nasenduschen aus Plastik. Die sind nicht so schön wie die traditionellen Neti Pots, funktionieren aber genauso und eignen sich besser zum Verreisen. Neti Pots aus Keramik sowie die Plastik-Nasenduschen kosten ca. 10 bis 15 Euro.

So gehst du vor:

  • Löse ca. einen gestrichenen Teelöffel in 250ml lauwarmen Wasser. Das Verhältnis von Wasser und Salz ist sehr wichtig, weil eine zu niedrige genauso wie eine zu hohe Salzkonzentration die Nasenschleimhaut reizt und unangenehm brennen kann. Am besten probierst du das Wasser vorher: Es sollte ungefähr so salzig sein wie Tränen. Auch zu kaltes oder zu warmes Wasser solltest du vermeiden. Das Wasser sollte in etwa Körpertemperatur haben.
  • Dann führst du ungefähr die Hälfte des Wassers in ein Nasenloch ein.
  • Es läuft daraufhin durch das andere Nasenloch wieder hinaus. Du machst das Ganze also über dem Waschbecken und wartest, bis das Wasser wieder hinausgelaufen ist.
  • Das restliche Wasser spülst du dann durch das andere Nasenloch und wartest bis es auf der anderen Seite hinausgelaufen ist.  

Körper entgiften #3: Öl ziehen

Auch diese Technik stammt aus der ayurvedischen Tradition. Dem Ölziehen werden viele Nutzen nachgesagt: Es soll beispielsweise die Gesundheit der Zähne, des Zahnfleischs und des gesamten Mundraums verbessern.

Die Technik ist einfach: Man nehme jeden Morgen einen Teelöffel hochwertiges, kalt gepresstes pflanzliches Öl in den Mund, empfohlen wird Kokos-, Sonnenblumen-, Oliven- oder Sesamöl. Anschließend bewegt man es ca. 20 Minuten lang durch den Mundraum, ohne es zu schlucken. Das Öl saugt Schad- und Giftstoffe wie Krankheitserreger, Bakterien und Pilze aus dem Mundraum auf, was den Körper bei der Heilung, Entgiftung und inneren Reinigung unterstützt. Es lohnt sich, diese Technik wirklich jeden Morgen anzuwenden.

Das Öl solltest du nach der Reinigung der Zunge einnehmen. Du bewegst es dann für ca. 20 Minuten hin und her, durchspülst den gesamten Mundraum und ziehst es am besten auch durch die Zahnzwischenräume. Wichtig ist, das Öl nicht zu schlucken, auch wenn es mit der Zeit immer wässriger wird. Während der 20 Minuten kannst du deiner ganz normalen Morgenroutine nachgehen und dabei so gut wie alles machen – außer sprechen.

Nach etwa 20 Minuten spukst du das Öl aus. Es ist jetzt sehr wässrig und hat ein weiß-milchige Farbe. Auf gar keinen Fall solltest du es schlucken, schließlich ist es voller Giftstoffe.

Körper entgiften #4: Trockenbürsten-Massage

Eine weitere Technik, die du noch vor der morgendlichen Dusche anwenden kannst, ist das Massieren bzw. Abbürsten des Körpers mit einer Naturbürste.

Die Haut ist unser größtes Ausscheidungsorgan und spielt eine zentrale Rolle bei der Entgiftung und Reinigung des Körpers. Über sie werden viele Giftstoffe und andere überflüssige Produkte ausgeschieden. Diese Funktionsweise kann durch abgestorbene Zellen, Giftstoffe und andere Ablagerungen auf der Haut mit der Zeit beeinträchtigt werden. Das kann nicht nur zu Akne, unangenehmen Körpergeruch oder Ekzemen führen, es verhindert auch die Ausscheidung weiterer Giftstoffe aus dem Körper. Diese setzen sich daraufhin in Fettzellen fest und verursachen beispielsweise Cellulite oder andere Fetteinlagerungen, oder sie bleiben in der Blutbahn, was auf Dauer die Nieren, Leber und andere Organe überlastet.

Daher ist es sinnvoll, den Körper jeden Morgen mit einer Naturbürste zu behandeln. Diese entfernt tote Körperzellen und andere Ablagerungen, sodass verbleibende Giftstoffe aus dem Körper einfacher ausgeschieden werden können. Außerdem regt das Bürsten die Durchblutung an und bringt das Lymphsystem in Schwung. Letzteres sorgt dafür, dass Schlacken und Gifte aus dem Gewebe leichter und schneller zum Darm transportiert werden. Zusätzlich führen die morgendlichen Trockenbürsten-Massagen zu weicherer, glatterer und strafferer Haut.

Solche Bürsten gibt es in allen Drogerien und im Online-Shop. Du solltest auf natürliche Materialien achten, vor allem Naturborsten sind wichtig. Praktisch ist auch ein langer Stiel, damit du deinen Rücken problemlos erreichst.

Du gehst folgendermaßen vor:

  • Am besten bürstest du deinen Körper noch vor der Dusche, um die Gift- und Abfallprodukte, die über Nacht ausgeschieden wurden, zu entfernen
  • Starte bei den Füßen und bürste in die Richtung des Herzens. Du kannst zwischen langen und kreisenden Bewegungen alternieren.
  • Hör auf deinen Körper und wähle eine Intensität, die du in der jeweiligen Körperregion als angenehm empfindest
  • Solltest du irgendwo eine Verletzung, Ekzem oder anderes Hautproblem haben: Dort nicht bürsten!

Diese Technik wendest du im Idealfall jeden Morgen vor der Dusche an.

Körper entgiften #5: Wechseldusche 

Im Anschluss an das Bürsten und Stimulieren der trockenen Haut mit einer Naturbürste sollte die Dusche folgen. Die Wechseldusche ist dann eine weitere Maßnahme, um den Körper bei der Entgiftung und inneren Reinigung zu unterstützen. Das kann im Anschluss an die normale Duschroutine erfolgen, wobei man diese dann vielleicht verkürzen sollte, um nicht allzu viel Wasser zu verbrauchen.

Empfohlen werden ein bis zwei Minuten heißes Wasser, dann ca. 30 Sekunden kaltes Wasser. Das Ganze wird dreimal wiederholt, wobei man mit kaltem Wasser abschließt. Wenn du nicht ganz so viel Zeit hast, kannst du dich aber auch einfach nach der normalen warmen Dusche für 30 Sekunden mit kaltem Wasser abduschen.

Diese Technik hilft dem Körper bei der Entgiftung und Ausscheidung von Abfallprodukten, indem es die Durchblutung anregt und den Lymphfluss stimuliert. Außerdem schließen sich dadurch Poren und die Haut wird gestrafft. Du kommst wunderbar belebt und gekräftigt aus der Dusche. Anschließend trocknest du dich gründlich und kräftig ab. Zum Schluss kannst du Pflanzenöl in die Haut massieren, zum Beispiel reines Kokos-, Mandel- oder Jojoba-Öl.

Körper entgiften #6: Gesunde Ernährung 

Quelle: pixabay.com

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Auch indem du vermehrt Lebensmittel mit entgiftenden Eigenschaften zu dir nimmst, kannst du deinen Körper täglich auf einfache und effektive Weise reinigen. Prinzipiell unterstützt eine gesunde Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse, gesunden Kohlehydraten und hochwertigen Fetten den Körper enorm bei der Entgiftung. Folgenden Nahrungsmitteln wird eine  besonders entgiftende Funktion nachgesagt:

  • Artischocken: Die leckere Pflanze unterstützt die Leber bei der Reinigung des Körpers und befreit das Organ von Giftstoffen. Durch die Stärkung der Leber, verbessern sich Blutfettwerte und der Gallenfluss. Artischocken solltest du  frisch (nicht aus der Dose) verzehren oder ca. zwei Esslöffel reinen, unbehandelten Artischocken-Saft pro Tag zu dir nehmen.
  • Spargel: Dem leckeren Saisongemüse wird nicht nur eine entgiftende Funktion nachgesagt, es soll auch Krebs und Alzheimer vorbeugen.
  • Zitrusfrüchte: Die in Zitrusfrüchten wie Zitronen oder Grapefruits enthaltenen Flavonoide stärken die Leber und deren Entgiftungsenzyme. Es ist empfehlenswert, den Saft einer ausgepressten Zitrone täglich zu sich zu nehmen, beispielsweise vermischt mit warmen Wasser.
  • Löwenzahn: Die heimische Wunderpflanze ist als wirksames Heilmittel altbekannt und kann den Körper vor vielen Krankheiten schützen. Diese Pflanze sollte man unbedingt ganz essen: Die Löwenzahnblätter unterstützen die Nieren bei ihrer Arbeit und die Löwenzahnwurzel hilft der Leber. Die Blätter schmecken hervorragend in einem frischen Salat. Die Wurzel kann man zu Löwenzahnwurzel-Pulver zermahlen und mit Wasser verdünnt aufnehmen.
  • Süssholz: Süssholz werden blutreinigende, entgiftende und immunstärkende Eigenschaften nachgesagt. Traditionell kommt es in östlichen Heilmethoden bei der Behandlung von Leberproblemen zum Einsatz und ist auch hierzulande ein anerkanntes Heilmittel. Allerdings solltest du Süssholz nur über einen bestimmten Zeitraum kurweise einnehmen. Wenn du beispielsweise sechs Wochen Süssholz-Tee trinkst, solltest du anschließend eine Süssholz-Pause von etwa zwei Wochen einlegen.
  • Knoblauch: Die geschmacks- und geruchsintensive Wunderknolle aktiviert verschiedene Entgiftungsenzyme und regt den Blutkreislauf an. Bestimmte Bestandteile des Knoblauchs binden giftige Schwermetalle, was deren Ausscheidung bewirkt. Knoblauch sollte man roh essen, da sonst wertvolle Inhaltsstoffe verloren gehen.
  • Koriander: Das aromatische Kraut unterstützt den Körper bei der Ausleitung von Schwermetallen aus schwer zugänglichen Körperstellen, wie zum Beispiel dem Gehirn.
  • Brennnessel: Die Wildpflanze hat beachtliche blutreinigende und entgiftende Eigenschaften. Sie wirkt enorm harntreibend und regt die Nierenfunktion an, was den Verdauungsapparat reinigt und regeneriert. Brennnesseln kann man entweder als warmen Tee trinken oder als Zutat in grünen Smoothies verwenden. Auch Suppen oder Pesto aus Brennnesseln sind möglich.
  • Petersilie: Das schmackhafte Würzkraut enthält eine ganze Reihe wertvoller Nährstoffe, hat eine gesundheitsfördernde Wirkung und zählt zu den entgiftungsfördernden Kräutern. Das leckere Kraut kannst du wunderbar in Smoothies oder Shakes verarbeiten oder eben als Gewürz nutzen.
  • Grünes Blattgemüse: Dazu gehören neben der schon erwähnten Brennnessel zum Beispiel Grünkohl, Spinat, Rucola, Brunnenkresse und die Blätter der Roten Beete. Neben zahlreichen Vitaminen und Mineralstoffen enthalten die grünen Blätter große Mengen Chlorophyll, das Giftstoffe (insbesondere Schwermetalle) beseitigt und die Leberfunktion verbessert.

Alle diese Lebensmittel solltest du natürlich am besten roh zu dir nehmen, denn beim Kochen werden etliche Nährstoffe zerstört. Auch eine mehrwöchige Rohkost-Ernährung kann eine wunderbare Entgiftung für den Körper sein.

Hier und hier findest du noch weitere entgiftende Lebensmittel. Wenn du es dir zur Gewohnheit machst, einige oder besser noch mehrere dieser entgiftenden Lebensmittel täglich zu dir zu nehmen, tust du bereits sehr viel dafür, deinen Körper dauerhaft bei der Entgiftung und Reinigung von innen heraus zu unterstützen.

Körper entgiften #7: Viel Wasser trinken 

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Quelle: pixabay.com

Diese Maßnahme zur täglichen Entgiftung und inneren Reinigung des Köpers ist ebenso simpel wie wichtig und wirkungsvoll. Indem du täglich viel Wasser trinkst, schwemmst du auf einfache und natürliche Weise Gifte und Krankheitserreger aus deinem Körper. Wasser unterstützt nicht nur die Ausleitung von Giftstoffen, sondern sorgt auch für einen gesunden Blutfluss sowie die optimale Verteilung der Nährstoffe im Körper. Wenn du nicht ausreichend Wasser zu dir nimmst, bleiben viele andere Entgiftungs-Maßnahmen nutzlos.

Das Wasser sollte eine hohe Qualität haben, frei von künstlich hinzugefügten Mineralien sein und nicht aus Plastikflaschen getrunken werden (wegen sich lösender Weichmacher). Ein halber Liter reines Quellwasser direkt nach dem Aufstehen regt die Entgiftung enorm an, denn über Nacht fastet der Körper und ist morgens zur Ausscheidung der Giftstoffe bereit.

Im Laufe des Tages solltest du mindestens zwei Liter reines Wasser oder 30ml pro Kilogramm Körpergewicht trinken. Wer Sport betreibt, viel schwitzt, in die Sauna geht oder schwere körperliche Arbeit verrichtet, braucht natürlich mehr Wasser.

Fazit 

Es gibt viele einfache Techniken, die du täglich anwenden kannst, um deinen Körper von innen zu reinigen und die entgiftenden Organe zu unterstützen. Die hier vorgestellten Techniken dauern jeweils kaum länger als zwei bis fünf Minuten. Eine Ausnahme ist das Ölziehen, jedoch kannst du währenddessen auch anderen Tätigkeiten nachgehen. Gesunde Lebensmittel und viel Wasser kannst du ganz einfach in deinen Alltag integrieren. So tust du täglich etwas für die Entgiftung und innere Reinigung deines Körpers. Oft sind es nicht die großen Aktionen, sondern die kleinen Dinge, die wir täglich machen, die einen echten Unterschied bewirken und in diesem Fall zu größerem Wohlbefinden und besserer Gesundheit führen. Wenn dir alles zusammen zu viel erscheint, kannst du auch einfach überlegen, zu welcher Technik du dich beim Lesen am meisten hingezogen fühltest. Meist ist das genau die Technik, die dein Körper gerade braucht.

Kennst du noch mehr Reinigungstechniken, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen und die man täglich ohne viel Zeitaufwand anwenden kann? Dann lass es mich gern in den Kommentaren wissen!

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4 Kommentare

  1. Hallo,
    Ein sehr interessanter Artikel. Oft wird gesagt das Sport unterbunden ist während einer Entgiftung, aber warum genau ist das so?
    Grüße Dieter

    • Hi Dieter, danke für dein Kommentar! In meinem Artikel geht es je eher um kleine Maßnahmen für den Alltag, die man wirklich jeden Tag anwenden kann. Da ist Sport natürlich auch erlaubt und sogar ideal, um den Körper noch mehr bei der Entgiftung zu unterstützen. Bei umfassenderen Maßnahmen wie einer Fastenkur sollte man mit Sport natürlich vorsichtig sein und es langsam angehen lassen, da der Körper zunächst auf Sparflamme läuft. Ab dem 3. oder 4. Tag können die meisten Menschen aber wieder ganz normal Sport treiben, manche haben dann sogar mehr Energie als unter normalen Umständen. Allerdings sollte man auch dann ganz genau auf seinen Körper hören und es langsamen angehen, denn jeder Körper reagiert anders auf den Nahrungsentzug. Ich hoffe, das hilft ein wenig weiter?

      Liebe Grüße
      Julia

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