5 Dinge, die uns nicht in der Schule beigebracht werden

Ein Gastartikel von Anna Hettegger 

Schulen behaupten gerne, dass sie Kinder bestens auf das Leben vorbereiten. In mancher Hinsicht mag das vielleicht stimmen, wenn man darunter versteht, dass man einwandfreie Kurvendiskussionen hinbekommt und weiß, wann der zweite Weltkrieg beendet wurde. Allerdings gibt es einige Dinge, die weder in der Schule, noch im Studium gelehrt werden, die uns aber unser weiteres Leben so sehr vereinfachen können! Viele dieser Dinge habe ich mir in den letzten Jahren selbst beigebracht – und sie haben einiges in meinem Leben verändert. Fünf davon möchte ich euch in diesem Gastartikel vorstellen.

Dinge, die wir nicht in der Schule gelernt haben

Photo by Dmitry Ratushny

1. Groß zu träumen

Wie oft hast du von deinen Lehrern und Mitschülern gehört, dass du „realistisch bleiben“ solltest? Wenn du, so wie ich, als Kind viele Träume und eine lebhafte Fantasie hattest, vermutlich öfters. Und wie oft wurde dir gesagt, dass du groß träumen sollst? Dass du der neue Michael Jackson werden kannst, das Ziel haben sollst den Friedensnobelpreis zu erhalten und mit 25 Jahren deine erste Million selbst verdient haben könntest? Nie? Genau das ist das Problem der Schulen: Sie bringen uns nicht bei, groß zu träumen.

Doch wenn du erfolgreich sein und Großes erreichen willst in deinem Leben, dann brauchst du Visionen und musst deine kühnsten Träume zulassen. Nur dann kannst du sie auch erreichen. Deine Gedanken erschaffen deine Realität! Also greif nach den Sternen und erlaube dir, groß zu träumen.

2. Auf deine innere Stimme zu hören

In der Schule wird uns beigebracht unseren Verstand zu gebrauchen und Aufgaben zu lösen, in dem wir uns anstrengen, nachdenken und unser Wissen anwenden. Wir lernen Entscheidungen rational zu treffen. Was dabei aber vernachlässigt wird ist die zweite Möglichkeit, die wir haben, um Entscheidungen zu treffen: Nämlich mit unserem Herzen.

Wir sind es so gewohnt, mit dem Kopf zu entscheiden, dass wir es oftmals ganz verlernt haben, auf unser Bauchgefühl zu hören. Das ist allerdings sehr schade, da es uns damit leichter fallen würde, klare und bessere Entscheidungen zu treffen. Ich finde daher, dass wir unseren Schülern nicht nur beibringen sollten ihren Verstand zu gebrauchen, sondern zusätzlich auch intuitiv zu handeln und ihrem Herzen zu folgen.

Im Onlinekurs „Die Macht der Intuition“ lernst du in acht Wochen, dich wieder mit deiner Intuition zu verbinden und aus dem Herzen heraus zu leben. 

Dinge, die wir nicht in der Schule gelernt haben: Groß träumen

Photo by Benjamin Davies

3. Nicht alles zu glauben, was du denkst

Fast mein ganzes Leben lang habe ich alles geglaubt, was ich gedacht habe. Ja, ich kam gar nicht auf den Gedanken das zu hinterfragen, was den lieben langen Tag so in meinem Kopf vorgeht!

Erst vor ein paar Monaten habe ich verstanden, dass wir zwar Gedanken haben – aber nicht unsere Gedanken sind. Seit ich das weiß, arbeite ich intensiv daran, negative Glaubenssätze aufzudecken und umzuprogrammieren.

Zum Beispiel dachte ich lange Zeit, dass ich unsportlich bin – bis ich begriffen habe, dass ich mir dies nur die ganze Zeit eingeredet habe. Inzwischen trainiere ich seit ca. 6 Jahren Poledance und gehe regelmäßig Klettern – weil es mir Spaß macht!

Das Buch „JETZT“ von Eckhart Tolle hat maßgeblich dazu beigetragen, dass ich begonnen habe, mich immer wieder von dem Drama in meinem Kopf zu distanzieren und meinen Verstand zu beobachten. Manchmal muss ich dann über mich selbst lachen, wenn ich merke, welche lustigen Gedanken sich mein Verstand schon wieder zusammenspinnt – und komme daher automatisch aus dem Drama und Selbstmitleid raus. Meiner Meinung nach sollte dieses Buch daher neben „Faust“ und all den anderen Klassikern auf der Pflichtlektüreliste aller Oberstufen stehen. 

4. Meditation

Dieser Punkt schließt an den letzten Punkt an: Wenn uns die Schule in Zukunft lehren könnte, dass wir nicht alles glauben sollen, was wir denken, könnte sie uns auch beibringen, wie man seine Gedanken kurzzeitig zur Ruhe bringt. Die beste Möglichkeit, die ich dafür kennengelernt habe, ist die Meditation.

Jeder, der sich schon einmal hingesetzt und auch nur ein paar Minuten versucht hat an nichts zu denken, der weiß, wie schwierig das ist. Und genau deshalb finde ich, dass uns neben Sprinten und Pferdchensprung (ernsthaft, wer braucht das später schon?!) in der Schule auch beigebracht werden soll, wie man meditiert. Hätte ich diese Methode der Stressbewältigung schon früher kennengelernt, wäre ich wohl viel gelassener zu meinen Abschlussprüfungen und ersten Vorstellungsgesprächen gegangen.

Dinge, die nicht in der Schule gelernt haben: Folge deinem Herzen

Photo by Abby Pena

5. Scheitern und damit umzugehen 

Als fünfte Fähigkeit, die uns in der Schule nicht beigebracht wird, möchte ich das Scheitern anführen. Wenn wir bei einem Test in der Schule durchfallen, dann weil wir zu wenig dafür gelernt haben: Wir scheitern, weil wir nicht genug vorbereitet waren – was in unseren Köpfen (und denen unserer Lehrer und Eltern) etwas Schlechtes ist.

Fast alle Prüfungen sind so aufgebaut, dass wir uns dafür Wissen aneignen und in der Prüfungssituation wiedergeben müssen. Aber so läuft es später nicht im Leben. Klar, Wissen ist wichtig, aber für die meisten Herausforderungen des Lebens gibt es keine Vorbereitung. Wie weißt du, ob der angebotene Job der richtige für dich ist? Oder wie du eine glückliche Beziehung mit deinem Traumpartner führst?

Durch Ausprobieren. Entweder es klappt beim ersten Versuch – oder du machst einen Fehler und lernst fürs nächste Mal daraus. Scheitern ist okay – es ist manchmal sogar unbedingt notwendig, damit wir uns weiterentwickeln! Und trotzdem können die meisten von uns nicht damit umgehen. Daher finde ich, dass uns Schulen beibringen könnten, dass es in Ordnung ist zu scheitern – und damit umzugehen. 

Über die Autorin 

Anna kommt aus Österreich und hat vor kurzem ihren Job gekündigt, um ihr Ding zu machen. Auf ihrem Blog Roadtrip Leben möchte sie Menschen dazu inspirieren, ihre Leidenschaft zu finden und ihre Träume zu leben. Sie schreibt unter anderem darüber, wie du dein Ding findest. Du kannst dir dazu ihr kostenloses Arbeitsblatt mit 20 Fragen und Übungen herunterladen. 

 

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