Wie du eine tiefe Verbundenheit zu anderen Menschen herstellst

Verbundenheit zu anderen Menschen ist ein seelisches Grundbedürfnis. Im Grunde ist zwar alles miteinander verbunden und auf einer tieferen Ebene wissen wir: Wir brauchen nicht erst mühsam Verbundenheit herstellen, wir sind bereits alle eins. Doch wir fühlen es in unserem alltäglichen Leben kaum, denn wir leben in der Illusion der Trennung. Deshalb sehnt sich unsere Seele nach der Erfahrung von Verbundenheit in der Begegnung mit anderen Menschen.

Einen anderen Menschen in seinem tiefsten Wesen zu erkennen und zu verstehen und sich gleichzeitig gesehen und verstanden zu fühlen, ist eine der schönsten Erfahrungen, die wir machen können. Während eines tiefen Gesprächs bzw. einer intensiven Begegnung können sich die Gehirnwellen und die Herzfrequenz dieser Menschen derart angleichen, dass sie vollkommen übereinstimmen. Dazu müssen sie noch nicht mal am gleichen Ort sein. Diese Menschen schwingen sich wortwörtlich aufeinander ein. Dadurch entsteht ein Gefühl tiefer Verbundenheit.

Wenn du mehr von diesen wunderschönen, berührenden Begegnungen in dein Leben einladen willst, gibt es ein paar Dinge, die du dafür tun kannst. Mit den folgenden Tipps schaffst du eine tiefere Verbundenheit zu anderen Menschen.

Video: Tiefe Verbundenheit zu anderen Menschen spüren

1. Schenke deine ganze, ungeteilte Aufmerksamkeit

Wenn du deinem Gegenüber nicht deine volle Aufmerksamkeit schenkst, kannst du keine wirklich tiefe Verbindung aufbauen und möchtest das auch gar nicht. Deine ungeteilte Aufmerksamkeit ist so ziemlich das Wertvollste, das du jemand anderem schenken kannst. Was so selbstverständlich klingt, ist es leider nicht. Oft sind wir in einem Gespräch nicht wirklich präsent, sondern gedanklich ganz woanders, planen Ereignisse in der Zukunft oder grübeln über Vergangenes. Wenn du dich wirklich mit jemanden verbinden willst, musst du bereit sein, dieser Person den Vorrang gegenüber alle den anderen Dingen zu geben, mit denen du dich gerade gedanklich beschäftigen könntest.

2. Achte auf deine Körperhaltung

Wenn du dich mit jemanden auf einer wirklich tiefen, seelischen Ebene verbinden willst, kannst du das durch eine offene, einladende Körperhaltung signalisieren. Achte darauf, dass du entspannt bist, dich deinem Gegenüber zuwendest und deine Körperhaltung, Mimik und Gestik deiner Intention, eine tiefe Verbindung herzustellen, entspricht. Lächle viel. Signalisiere dem anderen Wärme und Geborgenheit. Das erreichst du zum Beispiel, indem du du dich auf dein Herz, also die Brustgegend, fokussierst, anstatt zu sehr im Kopf zu sein.

3. Zeig Interesse an der anderen Person

Auch das klingt selbstverständlich, doch viele Menschen versuchen in einem Gespräch vor allem sich selbst als besonders interessant darzustellen. Meist führt das aber nicht zum Ziel, die Bewunderung des anderen zu bekommen, sondern wirkt eher unsympathisch. Manchmal steht auch die Intention hinter einem Gespräch, irgendetwas vom Gegenüber zu bekommen. Auch eine solche Begegnung kann natürlich nicht zu einer tiefen, echten Verbundenheit führen. Nur wenn du bereit bist, dich wirklich auf den anderen einzulassen, erwartungslos in die Begegnung zu gehen, das wahre Wesen deines Gegenübers zu erkennen und alle Seiten dieses Menschen bedingungslos zu akzeptieren, kann eine wahre Verbindung entstehen.

4. Finde Gemeinsamkeiten

Über Gemeinsamkeiten fühlen sich die meisten Menschen sofort mit anderen verbunden. Das können zum Beispiel gemeinsame Interessen, Vorlieben, Hobbys oder Ähnlichkeiten im Lebenslauf sein. Wenn du genau zuhörst, wirst du Hinweise auf Gemeinsamkeiten entdecken. Durch Gemeinsamkeiten erkennst du den anderen als Teil deiner selbst und umgekehrt. Auch wenn das nur Oberflächlichkeiten sind, liegt diesem Gefühl eine tiefe Wahrheit zugrunde: Wir sind alle eins.

tiefe Verbundenheit zu anderen Menschen aufbauen

5. Sorge für Intimität

Es gibt nicht nur körperliche Intimität, sondern auch mentale oder emotionale Intimität. Intimität bedeutet, den anderen so zu sehen, wie er wirklich ist und selbst in seinem Innersten erkannt zu werden.

Intimität schaffst du beispielsweise, indem du dem anderen eine verletzliche Seite von dir zeigst oder etwas sehr Persönliches teilst. Das schafft Vertrauen und ermutigt dein Gegenüber, sich sicher zu fühlen und es dir evtl. gleichzutun.

Es braucht etwas Mut, den ersten Schritt in diese Richtung zu machen, aber es lohnt sich. Wenn du wirkliche Nähe und Verbindung willst, kommst du sowieso nicht darum herum, dem anderen zu offenbaren, wer du wirklich bist, mit all deinen negativen und positiven Aspekten. Was hast du zu verlieren? Wenn die Person dich zurückweist, ist eine wirklich echte und tiefe Verbindung mit diesem Menschen ohnehin nicht möglich und du verschwendest nur deine Zeit.

6. Big Talk statt Small Talk

Mentale Intimität erzeugst du beispielsweise, indem du tiefgründige Fragen stellst. Ist der andere offen dafür, können tiefe, berührende Gespräche entstehen. Gleichzeitig musst du natürlich auch bereit sein, dich dem anderen gegenüber zu öffnen, diese Fragen selbst ehrlich zu beantworten und dich ggf. verletzlich zu zeigen.

Stelle Fragen, die die tiefe innere Realität des anderen offenbaren. Du kannst nach Meinungen, Überzeugungen, Glauben, Vorlieben oder Abneigungen fragen. Ziel ist es, den anderen auf der tiefsten möglichen Ebene zu erkennen und zu verstehen. Mögliche Fragen sind beispielsweise:

  • Was willst du unbedingt tun, bevor du stirbst?
  • Was hast du als Kind am liebsten gemacht?
  • Was würdest du tun, wenn du wüsstest, dass du morgen, nächsten Monat oder in einem Jahr stirbst?
  • Wenn du nur eine Sache in der Welt verändern könntest, was wäre es?
  • Was ist deine frühste / schönste Kindheitserinnerung?
  • Wenn du noch ein Leben geschenkt bekämest, wer wärst du in diesem Leben?
  • Wenn du der ganzen Welt eine Nachricht schicken könntest, welche wäre das?
  • Wie hast du dich in den letzten fünf Jahren verändert?
  • Was war / ist die größte Herausforderung in deinem Leben?
  • Warum tust du, was du tust? Was motiviert dich?
  • Wann hast du dich in deinem Leben rundum glücklich und erfüllt gefühlt?

Durch tiefgründige Fragen bekommst du einen Einblick in die innere Realität das anderen. Dadurch verbindest du dich auch wieder mehr mit deinem wahren Selbst und verstehst dich selbst besser. Allerdings musst du natürlich auch darauf achten, ob der andere die Frage überhaupt beantworten möchte oder ob du evtl. einen wunden Punkt getroffen hast. In diesem Fall solltest du das Thema wechseln oder die Frage selbst beantworten, ohne eine Antwort von dem anderen zu erwarten.

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7. Höre mit dem Herzen zu

Einem anderen Menschen mit dem Herzen zuzuhören, erfordert vollkommene Präsenz. Du solltest ganz bei dem anderen sein, anstatt im Kopf schon Antworten vorzuformulieren und nur darauf zu warten, endlich wieder sprechen zu können. Versuche mit dem Herzen und nicht nur mit dem Kopf zuzuhören, um den anderen wirklich zu verstehen.

Was jemand sagt, ist nicht immer das, was er meint. Wenn du auch auf Dinge wie Körpersprache, Mimik, Gestik und den Klang der Stimme achtest, kannst du wahrnehmen, was die Person eigentlich sagen will. Wirklich gut zuzuhören bedeutet, das eigene Verlangen nach Ausdruck dem Verlangen des anderen unterzuordnen und ihn wirklich verstehen zu wollen.

Verbundenheit und menschliche Verbindung spüren

 

8. Öffne dich und zeige dich verletzlich

Offenheit ist emotionale Großzügigkeit.

Sei bereit, dich dem anderen gegenüber bedingungslos so zu zeigen, wie du wirklich bist, mit all deiner Verletzlichkeit, deinen vermeintlichen Mängeln und Unzulänglichkeiten. Nur dann kannst du das Gleiche im Gegenzug erwarten und nur dann ist eine echte, tiefe Verbundenheit möglich.

Gewähre dem anderen einen ehrlichen und kompletten Einblick in dein Inneres. Sei andererseits auch dazu bereit, in das Innere des anderen zu blicken. Das erfordert viel Mut, doch ohne diesen Mut sind echte, tiefe Verbindungen zu anderen Menschen nicht möglich.

Einsamkeit und das Gefühl des Getrennt-Seins von anderen ist so ziemlich das Schlimmste, was wir fühlen und erleben können. Die schlimmste Version dieser Erfahrung ist die innere Einsamkeit, während man äußerlich von Menschen umgeben ist. Das ist jedoch genau das, was heutzutage viele Menschen fühlen. Ein Grund dafür ist oft die eigene Verschlossenheit und / oder die Verschlossenheit der anderen, also die Angst, sich so zu zeigen wie man ist.

Wenn du einen Widerstand spürst, dich gegenüber anderen Menschen zu öffnen, versuche herauszufinden, warum. Wovor hast du Angst? Wofür schämst du dich? Welche Konsequenzen befürchtest du? Den anderen zu verlieren?

Wäre es nicht letztlich sogar besser, diese Menschen zu verlieren, statt oberflächliche, nicht authentische Beziehungen zu pflegen?

Verbundenheit und tiefe Verbindung schaffen durch Intimität

9. Teile deine Leidenschaft

Wenn du etwas teilst, für das du wirklich brennst und was vielleicht deine größte Leidenschaft ist, wirst du andere damit am ehesten begeistern, mitreißen und inspirieren. Auf diese Art öffnen sich andere Menschen viel schneller und geben auch etwas von sich selbst preis, zum Beispiel, was sie selbst fasziniert, begeistert und antreibt. Das schafft eine wunderschöne, berührende Verbundenheit.

10. Lade Verbundenheit bewusst in dein Leben ein

Wenn du in deinem Leben mehr Verbundenheit spüren willst, kannst du dieses Gefühl auch bewusst in dein Leben einladen. Dazu nimmst du dir bewusst vor, mehr Verbundenheit zu fühlen. Du kannst dir beispielsweise sagen: „Während der nächsten Woche werde ich Verbundenheit bewusst mehr fühlen und zum Ausdruck bringen. Ich freue mich darauf, in einer Woche ein verbundenerer Mensch zu sein.“

Nimm dir fest vor, in dieser Woche oder in diesem Monat jeden Tag mindestens eine Handlung auszuführen, die das Fühlen von Verbundenheit fördert oder Verbundenheit ausdrückt. Lass es etwas sein, dass du normalerweise nicht tun würdest und lade so das Gefühl aktiv in dein Leben ein.

Weitere mögliche Affirmation sind:

  • Ich entwickle Verbundenheit.
  • Ich bin dankbar dafür, jeden Tag mehr Verbundenheit zu spüren.
  • Ich bin jemand, der verbunden ist.
  • Ich freue mich darauf, bald noch verbundener zu sein.

Wiederhole diese Suggestion auch tagsüber immer wieder und am besten noch einmal vor dem Einschlafen. Wichtig ist, dass sich die Affirmation auch wirklich wahr und richtig anfühlt. Wenn du dir sagst „Ich bin verbunden“, obwohl du es innerlich für eine Lüge hältst, wird es nicht funktionieren.

Außerdem kannst du auch Fragen stellen, ohne dabei im Kopf angestrengt nach einer Antwort zu suchen, sondern dich einfach von der Antwort überraschen zu lassen. Das Leben liefert sie oft, wenn du am wenigsten damit rechnest. Vielleicht ploppt auch spontan eine Antwort auf, wenn du dir die Frage stellst. Oder du schreibst die Frage auf und beantwortest sie schriftlich und lässt dich überraschen, was durch dich hindurch auf das Papier fließt. Solche Fragen können zum Beispiel sein:

  • Was müsste ich tun, um Verbundenheit zu entwickeln?
  • Angenommen, ich wäre bereits verbunden, wie würde sich das zeigen?
  • Wie würde ich als verbundener Mensch fühlen, denken, handeln?
  • Wie würde ich mit anderen Menschen kommunizieren?

11. Tiefe Verbundenheit durch körperliche Berührung

Körperliche Berührung ist eine wunderschöne, tiefe, nicht nur körperlich, sondern auch seelisch berührende Form der Kommunikation, die du nutzen kannst, wenn du eine tiefe Verbundenheit herstellen möchtest. Das erfordert natürlich, dass ihr euch beide sehr wohl miteinander fühlt und es beide wollt. Hier gilt es, sehr genau auf die Signale des anderen zu achten.

Insbesondere Massage erzeugt eine intensive menschliche Verbindung. Es entsteht eine Berührung mit den Händen, aber auch eine tiefe innere Verbindung. Wenn du jemanden massierst, gehe vor der Massage einen Moment in die Stille und komme ganz bei dir an. Dann versuche, eine innere Verbindung zu der Person herzustellen, die du gleich massieren wirst. Versuche beispielsweise, die Verbindung zwischen euren Herzen oder dem dritten Auge in der Mitte der Stirn wahrzunehmen. Zur Unterstützung kannst du deine Hände eine Weile auf den oberen Rücken des anderen legen. Wenn du diejenige bist, die die Massage erhält, kannst du ebenso versuchen, innerlich eine Verbindung zu deinem Masseur herzustellen.

Fazit

Die wichtigsten Voraussetzungen für eine tiefgründige Verbundenheit mit anderen Menschen sind, deinem Gegenüber deine volle, ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken, sie bedingungslos in ihrer Ganzheit anzunehmen und bereit zu sein, dich komplett zu öffnen, dein Innerstes zu teilen und deine Verletzlichkeit zu zeigen. In Wahrheit sind wir natürlich alle schon miteinander verbunden und wir müssen diese Verbundenheit nicht mühsam herstellen. Wir können sie auch in uns selbst finden, zum Beispiel durch Yoga und Meditation. Es hat eine ebenso wundervolle Qualität, diese Verbundenheit im Allein-sein zu spüren. Trotzdem ist das Gefühl der tiefen Verbundenheit in der Begegnung mit einem anderen Menschen eine der schönsten Erfahrungen, die wir hier machen können und du kannst dadurch auf einer tieferen Ebene begreifen, dass wir wirklich alle eins sind. Tiefe Verbundenheit zu fühlen ist das vielleicht beste Mittel gegen Leiden.

Welche Erfahrung hast du mit tiefer Verbundenheit zu anderen Menschen gemacht? Hast du noch weitere Tipps, wie man diese tiefe Verbundenheit herstellt bzw. fördert? Hinterlasse gern einen Kommentar unter diesem Text. 

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19 Kommentare

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  3. Was für ein wunderschöner Beitrag! Du hast in deinem Beitrag wirklich viele Tipps und Punkte zusammengeschrieben.

    vielen Dank dafür!
    Liebe Grüße
    Verena

  4. Tolle Tipps! Da ich selber total anti Small-Talk bin, freue ich mich immer wenn der „big Talk“ auch mal angepriesen wird. Es ist einfach so viel schöner mit jemandem über wichtige Dinge zu sprechen, als über das Wetter oder irgendeinen anderen Mumpitz. 🙂 Meditation, Affirmationen und Dankbarkeit sind auch Methoden und „Mittel“, mit denen ich täglich arbeite. Es stimmt <3
    Sarah von DamnCharming

  5. Super Beitrag mit hilfreichen Tipps!
    Der kann einem in der einen oder anderen Situation bestimmt gut tun.
    Liebste Grüße
    Luise

  6. Ein sehr interessanter Beitrag und sehr wertvolle Tipps! Ich bin der Meinung, dass so eine enge Verbundenheit nur mit Menschen möglich, die man von Anfang an gut leiden kann und die Sympathie passt. Ansonsten ist es meiner Meinung nach nicht möglich so intim zu werden. Das merkt man sehr schnell in den ersten Gesprächen wo man sich gegenseitig beschnuppert
    Glg Karolina
    https://kardiaserena.at

  7. Liebe Julia! Einen tollen Beitrag hast du da geschrieben, der bestimmt vielen weiter helfen kann um noch eine tiefere Freundschaft und Verbundenheit zu pflegen. Sehr toll! Alles Liebe Iris

  8. Ein sehr schöner Artikel zu einem mir besonders wichtigen Thema. Vielen Dank dafür.

    Nur mit diesem Absatz stimmt nicht ganz überein.

    Sei mitfühlend (nicht mitleidend!) und validiere die Gefühle des anderen, zum Beispiel, indem du sagst: Ich kann gut verstehen, dass du dich so fühlst. Jeder würde das in deiner Situation fühlen.

    Ich empfinde es so, dass man mit so einer Aussage sehr an der Oberfläche und im Verstand bleibt und vielleicht sogar den anderen aus seinem Gefühl herausholt. Auch wenn sie zustimmend ist, ist es doch eher eine Beurteilung der Situation. Schöner finde ich es, wenn meinen Gefühle einfach Raum gegeben und mit gegangen wird oder aber wenn mir der andere sagt, was das gefühlsmäßig macht. Also z.b. mich berührt das, was du da erzählt hast.

    Ansonsten viele schöne Tipps, von denen ich hoffe, dass viele Menschen sie beherzigen werden. Die Welt könnte so schön sein, wenn wir unsere Fähigkeit zur Verbundenheit viel mehr leben würden.

    Alles Liebe
    Bela

    • Liebe Bela,

      danke für deinen Kommentar.

      Stimmt, die Formulierung ist nicht so gelungen, das werde ich noch mal umschreiben. Worum es mir aber in diesem Punkt geht, ist, dass wir die Gefühle des anderen bestätigen. Dass man dem anderen sagt, dass es völlig ok ist, sich so zu fühlen. Denn das haben wir in unserer Kindheit meist nicht bekommen. Da waren Gefühle wie Wut, Trauer oder Angst in der Regel nicht ok und wir mussten sie unterdrücken, um Bestätigung und Liebe von unseren Bezugspersonen zu bekommen. Deshalb finde ich es so wichtig, dass wir jetzt begreifen, dass es völlig in Ordnung ist, sich genau so zu fühlen wie man sich gerade fühlt und dass dieses Gefühl da sein darf. Auch wenn das Gefühl oder der Auslöser auf andere Personen vielleicht übertrieben wirkt. Ein Gefühl ist aber nie übertrieben. Es gibt einen guten Grund für dieses Gefühl und dessen Intensität. Wenn man das einem Menschen kommuniziert, ist das aus meiner Erfahrung sehr erleichternd und befreiend und schafft gleichzeitig ein Gefühl des Verstanden-Werdens und der Verbundenheit.

      Alles Liebe
      Julia

      • Liebe Julia, da sind wir uns total einig 🙂 So schön zu wissen, dass es noch mehr Menschen gibt, die so empfinden ❤

        Schau gerne mal in meinen Blog. In meinem aktuellen Artikel geht’s auch um Gefühle.

        Alles Liebe, Bela

        • Habe ich mir gerade durchgelesen – gefällt mir sehr, sehr gut. Ich folge dir mal unauffällig auf diversen Kanälen 🙂 Alles Liebe ❤

  9. Pingback: Was bedeutet Spiritualität / spirituell sein - Roadheart.com

  10. Liebe Julia, vielen Dank für deinen schönen Artikel. Da ich mir für nächstes Jahr mehr Verbundenheit wünsche, kam dieser Beitrag wie gerufen. Viele gute Tipps und Hinweise, die immer mal wieder in Vergessenheit geraten. Ich freue mich noch mehr von dir zu lesen. Liebe Grüße und einen guten Start in das neue Jahr! Luisa

    • Liebe Luisa, danke für deinen Kommentar ❤ Genau das habe ich mir auch für das neue Jahr vorgenommen 🙂 Ich wünsche dir viel Erfolg dabei und einen wundervollen Start ins neue Jahr! Alles Liebe, Julia

  11. das sind wirklich wunderbare Tipps liebes! Ich konnte mich in vielen Punkten wiedererkennen. Ich bin generell ein sehr gefühlvoller, sensibler Mensch 🙂
    LG Ronja

  12. Sooo ein bezaubernder Artikel, mit wertvollen Anregungen.
    Dankeschön von Herzen. ❤️

    Alles Liebe,
    Steffi von den LoveSisters

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