Was bedeutet Spiritualität / spirituell sein?

Definition Spiritualität: Was Spiritualität wirklich ist und warum wir sie alle brauchen

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Die Entdeckung der Spiritualität hat mein Leben verändert. Nachdem ich im April 2010 die Bücher von Eckhart Tolle verschlungen hatte, war nichts mehr wie zuvor. Mein Bewusstsein hatte einen Quantensprung gemacht. Ich war zumindest ein Stück weit aus meinem Tiefschlaf erwacht. Es begann eine abenteuerliche Reise, die oft anstrengend, manchmal schmerzvoll, aber immer bereichernd, lohnenswert und voller Erkenntnisse ist. Es ist die Reise zu mir selbst. Auf diesem Weg verstehe ich nicht nur das Leben und das Universum besser, sondern vor allem auch mich selbst. Ich lerne mich selbst immer besser kennen und lieben. Ich habe auf einer tieferen Ebene verstanden, dass ich viel mehr bin, als ich es mir zuvor in meinen kühnsten Träumen hätte ausmalen können.

Spiritualität ist meiner Meinung nach für ein tieferes Verständnis und die persönliche Entwicklung unverzichtbar. Ohne einen Sinn für Spiritualität können wir kein wirklich glückliches und erfülltes Leben führen, denn wir stoßen immer wieder an die Grenzen unserer Realität, die vergänglich und polar ist. Nur auf dem spirituellen Weg können wir einen Bewusstsein entwickeln, das diese duale Realität transzendiert. Wenn wir uns spirituell entwickeln, verändert sich unsere Wahrnehmung und folglich unsere gesamte Welt.

Spiritualität: Annäherung an einen schwierigen Begriff

Eine einheitliche Definition für Spiritualität gibt es nicht. Für mich bedeutet Spiritualität vor allem, mit einer tieferen Dimension des Seins in Berührung zu kommen. Das Wort stammt vom lateinischen „spiritus“, was sowohl Atem, Leben, Seele, Sinn, Geist als auch Selbst-Bewusstsein bedeutet. Spiritualität beschreibt unser Verhältnis zur geistigen Welt, dem Formlosen, Transzendenten, Göttlichen, Unendlichen, einer tieferen Dimension des Daseins oder wie auch immer wir es nennen wollen.

Spiritualität liegt das unterschwellige Gefühl zugrunde, dass es da noch mehr gibt. Auch Menschen, die mit Spiritualität vermeintlich gar nichts anfangen können, kennen diese Gefühl. Es ist ein Gefühl, dass uns manchmal in der Stille, in der Natur oder nach besonderen (positiven oder negativen) Erlebnissen überkommt. Etwas, das wir nicht sehen, hören, riechen, fühlen oder schmecken. Etwas zwischen den Zeilen.

Spiritualität bedeutet, die großen Fragen des Lebens zu stellen:

  • Wer bin ich?
  • Woher komme ich?
  • Wozu bin ich hier? Was ist meine (Lebens-)Aufgabe?
  • Wie kann ich über mich selbst hinauswachsen, mein volles Potential entfalten und die beste Version meiner selbst werden?

Spiritualität hilft uns dabei, unser Leben, unsere Lebensaufgabe, unsere Ziele und vor allem uns selbst besser zu verstehen. Das beste dabei: Alle Antworten finden wir in uns selbst. Wir müssen sie nicht irgendwo im Außen suchen und darauf hoffen, dass wir sie irgendwann mal finden oder uns irgendjemand in die Geheimnisse des Lebens einweiht. Wir wissen das alles schon. Nur haben wir es vergessen und auf dem spirituellem Weg – durch den Zugang zum Geistigen, Formlosen, einer tieferen Dimension – können wir uns wieder erinnern bzw. Zugang zu diesem Wissen bekommen.

Für mich ist Spiritualität nicht etwas, das wir täglich eine Stunde oder einmal pro Woche  praktizieren. Es ist eine Haltung, die wir einnehmen und täglich leben. Jeder einzelne Moment des Lebens kann wie eine Meditation sein, die Potential zum Erwachen birgt.

Spiritualität bedeutet, mit etwas Höherem in Kontakt zu sein

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Nach Innen schauen, statt außen zu suchen

Auf der Jagd nach dem Glück suchen viele Menschen außerhalb von sich selbst. Spiritualität bedeutet, diese Illusion zu durchschauen und zu erkennen: Nichts Externes vermag uns jemals glücklich zu machen. Kein Geld der Welt, kein Erfolg, nicht Ehre, Anerkennung oder Ruhm und schon gar kein anderer Mensch. Äußere Erfolge führen immer nur zu kurzen Glückserlebnissen, die schnell wieder vergehen und Platz für neue Begierden machen. Die Leere und Rastlosigkeit, die nach der kurzzeitigen Glückserfahrung zurückbleibt, ist oft noch größer als zuvor.

Spirituell Suchende wenden sich dem Inneren zu. Sie haben erkannt, dass das Glück im Außen nicht zu finden ist und dass die rastlose Suche danach uns zu gehetzten, unglücklichen Wesen macht.

„Wer außerhalb schaut, träumt; wer im Inneren schaut, erwacht.“ Carl Jung 

Was wir in unserem Inneren finden können, gibt es im Außen nicht: eine unendliche Quelle grenzenloser Glückseligkeit und Verbindung mit allem, was ist. Das Problem ist, dass die meisten Menschen dort suchen, wo sie so etwas niemals finden können, nämlich in der unglaublich limitierten, komprimierten und relativen Welt, in der alles vergänglich ist.

Der spirituelle Weg gibt uns die Macht zurück. Wir müssen nur nach innen schauen. Dort befindet sich alles, was wir für ein glückliches Leben brauchen: all unsere Macht, unser ganzes Potential, die gesamte Perfektion unserer Wesens. Dadurch erkennen wir, dass wir viel größer sind, als wir es uns jemals erträumt hätten.

Wenn wir die Dinge im Inneren regeln, dann fügt sich auch im Außen alles. Wir können endlich das Leben führen, von dem wir immer träumten. Wenn du wirklich glücklich bist, ziehst du ganz automatisch die Dinge in dein Leben, die du dir wünschst.

Nicht, weil du alles hast, das du dir wünschst, bist du glücklich. Das Leben funktioniert genau andersrum: Weil du glücklich bist, hast du alles in deinem Leben, das du dir wünschst.

 

Was bringt Spiritualität? 

Die kurze Antwort lautet: ein glückliches, erfülltes, harmonisches Leben.

Im besten Fall ist Spiritualität der Schlüssel zur Freiheit, der Weg zu uns Selbst. Spiritualität sind die Anstrengungen, die wir Menschen unternehmen, beispielsweise durch Yoga, Meditation, Achtsamkeit etc., um:

  • Unser volles Potential zu entfalten und den Gipfel der menschlichen Möglichkeiten zu erklimmen
  • Liebe, Gesundheit, Erfolg, Glück und Harmonie, aber auch alle Schattenanteile in unser Leben zu integrieren
  • Unser Bewusstsein zu transformieren bzw. auszudehnen, um eine höhere Realität zu erfahren und uns aus den Ketten der illusorischen Welt zu befreien
  • Die selbstlose Natur unseres Bewusstseins zu erfahren
  • Die Limitierungen und das Leiden aufzulösen, die durch die Identifikation mit dem Ego (= materieller Körper und Verstand) entstehen
  • Ein Mensch wie Jesus, Buddha oder jeder andere spirituelle Meister zu werden, nur auf unsere ganz eigene, individuelle Art

Es bedeutet, die Magie des Lebens, das Geistige, Nicht-Sichtbare anzuerkennen und zu akzeptieren, dass es vielleicht mehr gibt, als wir mit bloßem Auge sehen können.

Verbindung mit einer höheren Realität 

Der Kabbalah zufolge, einer mystischen Tradition des Judentums, macht die Welt, die wir mit unseren fünf Sinnen wahrnehmen, gerade mal ein Prozent von dem aus, was wirklich existiert. Die anderen 99 Prozent sind nicht über unsere fünf Sinne wahrnehmbar, sondern nur über verschiedene mystische Erfahrungen zugänglich. Die Prozentzahlen sind natürlich nur symbolisch und sollen ausdrücken, dass die über unsere fünf Sinne erfahrbare Welt unermesslich kleiner ist als die eigentliche Realität – das, was wirklich ist und was wir wirklich sind.

Meditation, Yoga, Gebet und andere spirituelle Praktiken ermöglichen den Zugang zu dieser übersinnlichen, transzendenten Realität. Aber auch ohne besondere spirituelle Praktiken können wir diese höhere Realität erfahren, beispielsweise bei der Kontemplation erhabener Kunstwerke, in Momenten tiefgründiger Einsichten, beim Erleben tiefer menschlicher Verbundenheit, in der Natur, im Kontakt mit Kindern oder wenn es uns ganz einfach gelingt, vollkommen im Moment zu sein, wenn im Inneren tiefe Ruhe und Stille einkehrt und kein Gedanke diesen Frieden stört.

Doch diese Momente sind im Leben der meisten Menschen äußerst rar. Auch wenn sie einen bleibenden Eindruck hinterlassen, sind sie nur der Funken eines viel größeren Feuerwerks. Nichtsdestotrotz lassen uns diese Erfahrungen erahnen, was jenseits unserer alltäglichen Erfahrung existiert. Allerdings sind Alltag, Routine, das Ausagieren eingefahrener Muster und eine unbewusste Lebensweise extrem schädlich für solche Erfahrungen. Je unbewusster und automatischer wir unseren Alltag leben, desto seltener werden die Einblicke in diese andere Wirklichkeit.

 

Unser volles Potential entfalten 

Auf dem spirituellen Weg geht es darum, das volle Potential auszuschöpfen, das in allen von uns angelegt ist. Wir sind einzigartige Wesen und haben eins gemeinsam: In jedem von uns schlummert ein Samen, der unter den richtigen Bedingungen und wenn er regelmäßig bewässert wird, sich prachtvoll entfalten kann. Durch spirituelle Praxis nähren wir diesen Samen und geben ihm die Möglichkeit, sich zu entfalten.

Jeder einzelne von uns ist ein unglaublich machtvolles, einzigartiges Wesen. Niemand ist besser oder schlechter als jemand anderes. Die Menschen leben ihr Potential nur in unterschiedlicher Ausprägung. Manche Menschen sind in ihrer Entwicklung schon weiter vorangeschritten. Sie haben erkannt, dass sie selbst machtvolle Schöpfer sind und die volle Verantwortung für ihr Leben tragen. Sie schaffen sich bewusst das Leben, das sie haben wollen, und arbeiten kontinuierlich daran, ihr volles Potential zu entfalten und eine bessere Version ihrer selbst zu werden. Andere sind noch nicht so weit auf dem Pfad vorangeschritten. Sie leben unbewusst und reagieren auf externe Ereignisse, statt ihr Leben aktiv selbst zu gestalten.

Das Ego macht daraus die Unterscheidung zwischen erfolgreichen und gescheiterten, guten und schlechten, wertvollen und unnützen Menschen. Letztlich ist es aber egal, wie weit wir auf dem Weg vorangeschritten sind, denn wir befinden uns alle auf demselben Weg von der Dunkelheit ins Licht. Irgendwann werden wir alle das Ziel erreichen. Die eine früher, der andere später. Wobei auch Zeit nur ein Konzept des Verstandes ist, das nicht wirklich existiert, weshalb es in Wahrheit kein „früher“ oder „später“ gibt, auch wenn wir das in dieser illusorischen, relativen Welt so wahrnehmen. Niemand ist begabter oder prädestinierter dazu, ein erfülltes, glückliches Leben zu führen als jemand anderes. Wir müssen uns nur daran erinnern, wer wir wirklich sind.

Spiritualität ist eine erweiterte Form das Bewusstseins, das die duale, vergängliche Welt transzendiert

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Die Illusion durchschauen 

Auf dem spirituellen Pfad erkennen wir, dass die gesamte Welt, wie wir sie zu kennen glauben, eine Illusion ist. Die größte Illusion von allen, der alles Leiden zugrunde liegt, ist die Illusion der Trennung.

Die größte Illusion ist das Gefühl des Getrennt-Seins. 

Das Gefühl, dass wir getrennt sind von unseren Mitmenschen und allem, was uns umgibt. Die Wahrheit ist: Wir sind alle eins. Auch wenn wir das natürlich nicht mit unseren fünf Sinnen wahrnehmen und oft auch nicht intellektuell begreifen können. Wir alle bilden eine riesige Einheit, wir sind aus der gleichen Ursuppe gemacht. Deswegen kann der Flügelschlag eines Schmetterlings das Wetter am anderen Ende der Welt beeinflussen. Deswegen vergiften wir uns im Grunde selbst, wenn wir die Umwelt vergiften, denn in einem Kreislauf kommt alles irgendwann mal zurück. Alles ist mit allem verbunden.

Es intellektuell nachzuvollziehen, mag der erste Schritt sein. Zur Befreiung aus der Illusion führt das längst nicht. Um uns nachhaltig aus der Illusion des Getrennt-Seins zu befreien, müssen wir es in jeder Zelle unseres Körpers fühlen und verstehen, dass wir mit allem verbunden sind. Wenn wir das wirklich begreifen, gibt es keine Angst mehr. Wir können uns aus den Fängen und Fallstricken dieser Welt befreien und ein spirituell befreites Leben führen. Spiritualität bzw. spirituelle Praktiken helfen dabei, diese einfache, aber tiefe Wahrheit zu erfahren, sie dadurch nachhaltig zu verinnerlichen und auf einer tiefen Bewusstseinsebene zu verstehen: Wir sind alle eins, alles ist mit allem verbunden.

„Obwohl wir frei denken und handeln können, werden wir doch – wie die Sterne am Firmament – mit Verbindungen untereinander untrennbar zusammengehalten. Diese Verbindungen kann man nicht sehen, aber wir spüren sie.“ Nicolas Tesla 

Wenn alles miteinander verbunden ist, bedeutet das auch: Alles, was wir anderen Menschen, Lebewesen oder der Umwelt antun, tun wir in Wirklichkeit uns selbst an. Die Illusion der Trennung ist eine der Hauptursachen für das Leiden auf dieser Welt. Auf dem spirituellen Pfad können wir die Trennung überwinden, indem wir die wahre Natur der Dinge, unserer Selbst und allem, was existiert, erfahren.

„Du und ich wir sind eins. Ich kann dir nicht wehtun, ohne mich zu verletzen“ Mahatma Gandhi  

In diesem berühmten TED Talk berichtet die Hirnforscherin Jill Bolte Taylor, wie sie während eines Schlaganfalls plötzlich wahrnimmt, dass alles miteinander verbunden ist.

Identifikation mit dem Ego überwinden 

Auf dem spirituellen Weg geht es darum, zu erkennen, dass wir nicht unser Körper oder die Gedanken in unserem Kopf sind. In Wahrheit sind wir etwas viel Größeres, Erhabeneres.

Das größte Hindernis auf dem Weg zur Erleuchtung oder spirituellen Befreiung ist der Verstand, oft als Ego bezeichnet, der sich uneingeschränkt mit unserem Körper und den Gedanken in unserem Kopf identifiziert. Dieses Identitätskonstrukt bestehend aus verschiedenen Glaubensmustern, die wir über unsere irdische Existenz hinweg aufbauen, will das Ego nicht loslassen, auch wenn sie immer wieder zum Leiden führen. Denn sobald wir unsere wahre Natur erkennen, stirbt das Ego.

Die Identifikation mit dem Ego führt jedoch zwangsläufig zum Leiden, da es im Gegensatz zu unserer wahren Natur vergänglich ist. Spätestens wenn wir uns aus dieser Existenz verabschieden und unseren jetzigen Körper verlassen, wird das Ego sterben. Die Kunst des Lebens besteht darin, das Ego schon vorher sterben zu lassen. Das geht nur auf dem spirituellen Pfad. Ein erster Schritt ist Achtsamkeit, also die Fähigkeit, ohne zu bewerten im Hier und Jetzt zu leben. Es gibt nichts Fataleres für das Ego als bloßes, wertfreies Beobachten. Denn es führt dazu, dass wir unsere wahre Natur erkennen, nämliche pures Bewusstsein und Freude.

„Freude ist genau das, was jetzt geschieht – abzüglich unserer Meinung darüber.“ Charlotte Joko Beck

Durch Spiritualität erfahren wir, wer wir wirklich sind. Wir können unser höchstes, göttliches Selbst erleben und das materielle, vergängliche Selbst – das Ego – transzendieren.

Sehr lesenswert zum Thema Ego sind die Bücher von Eckhart Tolle*:

                                            

Wie Spiritualität die Welt verändert

Meiner Meinung nach ist Spiritualität oder der spirituelle Pfad nichts weniger als die Lösung für die globalen Probleme unserer Zeit. Die äußere Welt ist nur eine Reflexion davon, wie es in unserem Inneren aussieht. Gehen wir also auf dem spirituellen Weg die eigentliche Wurzel des Problems an, unsere eigene Unzufriedenheit, Fragmentierung im Inneren und unser Leiden, können wir auch die externen Probleme lösen. Was die Welt braucht ist ein neues Bewusstsein.

Indem du selbst ein Beispiel bist, deine Wahrheit lebst, ein glückliches und erfülltes Leben führst, steckst du andere Menschen durch deine Energie und deine Schwingung an. Das ist so viel effektiver, als anderen belehrend zu erklären, wie sie es besser machen können. Du kannst nur selbst Vorbild sein, deine Wahrheit leben und möglichst ohne moralische Überlegenheit kommunizieren.

Wenn du dein Bewusstsein ausdehnst und deine Schwingung erhöhst, veränderst du automatisch die Welt. Denn in einem System, in dem alles miteinander verbunden ist, verändert sich mit dir auch das große Ganze.

Fazit 

Wir sind von Natur aus spirituelle Wesen. Wenn wir keinen Zugang zu unserer Spiritualität haben, leiden wir. Sicherlich gibt es auch Menschen, die ohne jeglichen Zugang zur Spiritualität ein glückliches Leben führen. Vielleicht sind sie aber ziemlich spirituell und wissen nur nichts davon. Spiritualität bedeutet nämlich nicht, jeden Tag zu meditieren, Yoga zu praktizieren oder in einem Kloster zu leben. Es bedeutet vor allem die Fähigkeit, im Moment zu leben, sich nicht so sehr mit Illusionen zu identifizieren, sich mehr auf das Innere statt das Äußere zu konzentrieren. Manche Menschen haben einen natürlichen Zugang dazu. Durch die Integration von Spiritualität in unser Leben können wir das jedoch lernen und erfülltere Leben führen.

Was bedeutet Spiritualität für dich? Welche Erfahrungen und Einsichten hast du bereits auf dem spirituellen Weg gewonnen? Stimmst du mir zu, dass eine spirituelle „Revolution“ unsere Welt komplett verändern würde? Hinterlasse einfach ein Kommentar unter diesem Beitrag!

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3 Kommentare

  1. Hi Julia,

    danke für diesen ausführlichen Artikel, um Spiritualität greifbarer zu machen. Das ist ein sehr weites Feld … Es ist für mich schon hin und wieder schwierig, Spiritualität und Illusion zu trennen.

    Nichtsdestotrotz denke ich, ein erster Weg, diese unsere Welt ein klein wenig besser zu machen, ist, sich selbst weniger wichtig zu nehmen. Altruistischer zu werden. Über Ländergrenzen hinweg. Und somit bewusster zu agieren. Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Umgang mit anderen Lebewesen und unserer Umwelt. Und da liegt ein sehr weiter Weg vor uns …

    Danke für Deine interessanten Gedanken, die ich mitnehmen werde.

    Fussige Grüsse, Jana

    • Liebe Jana,

      danke für deinen Kommentar!

      Ja, altruistisches Handeln über Länder- und Speziengrenzen hinaus wäre ein unheimlich großer Schritt auf dem langen Weg, der da vor uns liegt. Aber ich bin überzeugt, dass wir bei uns selbst anfangen müssen, um wirklich etwas zu verändern. Wenn wir selbst unglücklich und verletzt durch die Welt laufen, können wir auch nichts in der Welt bewegen. Wenn wir uns selbst nicht bedingungslos lieben und annehmen, können wir auch andere nicht wirklich lieben. Dann ist altruistisches Handeln schwer und wir werden im Alltag immer wieder daran scheitern. Daher sollten wir uns selbst unbedingt sehr wichtig nehmen!

      Aus diesem Grund berührt mich auch das Zitat von Rumi so sehr:

      „Gestern war ich klug und wollte die Welt verändern.
      Heute bin ich weise und ändere mich selbst.“

      Wenn wir wirklich verstehen, dass wir alle eins sind, können wir unseren Mitmenschen, anderen Lebewesen und der Umwelt gar nicht mehr schaden.

      Alles Liebe
      Julia

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